






Das ehrenamtliche Engagement in der Hospizarbeit in Deutschland ist eine Bürgerbewegung mit langer Tradition und großem Selbstverständnis.
Viele Sterbende wünschen, dass jemand bei ihnen ist. Diesen Wunsch erkannten in der Anfangszeit der Hospizarbeit meist Frauen und gründeten ambulante Hospizgruppen.
Die Gründe für ein Engagement sind sicherlich so verschieden, wie die Menschen verschieden sind. Und das ist gut so. Ehrenamt lässt sich in kein Schema pressen.
Doch Ehrenamt benötigt Rahmenbedingungen, Orientierungsangebote und Qualifizierung, Vereinbarungen und Begleitung.
Für den wichtigen, unbezahlbaren ehrenamtlichen Hospizdienst werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert, begleitet und ständig fortgebildet. In regelmäßigen Gruppentreffen und Supervisionssitzungen bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Begleitung und Raum zur Reflexion und zum Austausch. Der Ehrenamtliche und seine Talente werden stärker in den Blick genommen.

Was kann ich, was will ich, was passt zu mir, was benötige ich für diese Aufgabe und was ist mein Gewinn?
| Einlassen können und das eigene Sterben im Blick haben Ohne dieses Engagement wäre die Gesellschaft um vieles ärmer; die Sterbenden blieben alleine und den Ehrenamtlichen entginge eine bereichernde Erfahrung. |